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Letzte Aktualisierung:
28.04.2019 - 11:07
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Die Jubelkönigspaare 2017

50jähriges Jubelkönigspaar Friedel & Anette Lehmköster

Liebe Schützenschwestern und Schützenbrüder, 
50 Jahre – ein halbes Jahrhundert – ist es nun her, als rund 15 Avantgardisten beschlossen, dass mal wieder ein König aus ihren Reihen hervorkommen sollte. Einige Jahre hatte es bereits keinen Avantgardenkönig mehr gegeben. Das ist übrigens eine Idee, die auch heute noch gut funktionieren würde.

Heinz Münch als Vater der möglichen Königin war schnell gefragt und gab grünes Licht: „Schieß‘  mal, so schnell trifft man nicht!“. Als der Vogel dann tatsächlich fiel, sahen sich die „Alten“  fragend an, ob eine so junge Dame überhaupt Königin werden könnte. Aber dann gaben alle ihr o.k.

Der junge Hofstaat bekam von den erfahrenen Schützen den Befehl, „Tanzen, und danach wieder zurück zum Tisch, nicht zur Theke!“. Dass damals auch schon rauschende Feste gefeiert wurden, muss an dieser Stelle nicht extra betont werden. Das Fest fand übrigens noch im Juli und zudem das letzte Mal im Saal der Gaststätte Richter statt. Am Sonntag wurde zuerst der frisch gebackene König auf dem Hof Lehmköster im Nachtigallental und anschließend die Königin am Haus Münch abgeholt.
 
Auch damals feierten das Königspaar und sein Hofstaat ausgiebig zu allen Festen, meist bis es am nächsten Morgen schon wieder hell wurde. Der Rückweg führte oft am Brunnen der Familie Schweins  vorbei, wo immer ein Eimer Bowle im kühlen Wasser hing. 

Das Königspaar voller Elan

25 Jahre später stand vor dem Schützenfest das zweite Kaiserschießen an, das zu der Zeit noch  alle zehn Jahre gefeiert wurde. Als hochmotivierter Jubelkönig ließ es sich Friedel nicht nehmen,  den Kaiservogel aus dem Kugelfang zu fegen.

Wenige Wochen später wurden wir als 25jähriges Jubelpaar zu Hause abgeholt. Auch dieses Fest  wurde wieder zum vollen Erfolg. Die Schichtkollegen kamen direkt von der Nachtschicht morgens um  6 Uhr mit Bollerwagen und Blasmusik vom Band. Bei sonnig warmen Wetter – in Fachkreisen auch  Bierwetter genannt - hielten die Kollegen die Stellung bis der Schützenverein aufmarschierte.  Wieder ein rundherum gelungenes Fest.

Doch damit nicht genug. 1992 war Friedel auch in den Vorstand des Schützenvereins aufgenommen  worden; 20 Jahre später wollte er seine Vorstandstätigkeit mit einem „krummen Ding“ beenden und  schoss ein weiteres Mal den Kaiservogel im Jahr 2012 ab. Der Hinweis der restlichen Familie war allerdings eindeutig: seitdem herrscht ein striktes Schießverbot!

Dem Nachfolger als Kaiser, der zwei Wochen vor unserem Schützenfest gekürt wird, wünschen wir bereits jetzt alles Gute. Wir werden nicht mehr dazwischen funken! Für uns ist die Vorfreude auf  unser Jubelfest bereits sehr groß. Wir hoffen, dass  wir uns alle bei gutem Wetter und bester  Laune wiedersehen und dass wir ein weiteres schönes Fest miteinander feiern.

Hofstaat 1967

Oben, von links nach rechts: Walter Korte, Ilse Hülsmann (geb. Bussmann), Franz Hülsmann, Hilde  Gerling (geb. Stricker), Ernst Leifeld, Ulla Langnau (geb. Siefert), Erich Hustadt, Waltraud
Kettler, Willi Bögge, Doris Neitzke (geb. Drewer), Gerd Neitzke, Inge Hülsmann (geb. Böning), Karl-Heinz Hülsmann.
Mittlere Reihe: Ilse Koch (geb. Schürhoff), Helmut Gerling, Gisela Hörenbaum (geb. Nüschen), Hans-Jürgen Hörenbaum, Brunhilde Stricker (geb. Sundermann), Fritz Stricker, Friedlind Hiddemann (geb. Hörenbaum), Hans Hiddemann, Karin Heitkemper, Friedhelm Heitkemper, Helga Heitkemper (geb. Flockermann), Walter Heitkemper, Irmgard Münch, Heinz Münch, Uschi Hülsmann (geb. Fels), Günter  Hülsmann.
Untere Reihe: Luise Korte, Hildegard Jücker (geb. Leifeld), Walter Baumeister, Monika Lehmköster  (geb. Franke), Willi Lehmköster, Königspaar Anette und Friedel, Luise Baake, Fritz Baake, Ilse  Wessel, Walter Wessel.
Es fehlen: Elisabeth und Wilhelm Lehmköster
 

Horrido, Anette & Friedel Lehmköster

25jähriges Jubelkönigspaar Walter & Luise Korte

Liebe Schützenbrüder,
vor 25 Jahren waren Luise und ich das Königspaar des Schützenvereins Uentrop-Haaren. Doch bis es  dazu kam, waren einige Dinge des Ablaufs zu klären.

Nachdem alles mit den damaligen Vorsitzenden des Vereins, Erich Hustadt jun. und Helmut Gerling besprochen war, habe ich nur die engsten Angehörigen über mein Vorhaben informiert.

Mit dem Weckruf des Feuerwehrspielmannszuges Uentrop am Samstag den 23. Mai begann, wie in jedem  Jahr, um 3.45 Uhr für mich das Schützenfest 1992. Als Spielmannszugführer fuhr ich anschließend  mit den Kameraden weiter, um die Schützenbrüder zu wecken. Danach marschierten wir mit der  Avantgarde zum Anker und anschließend mit dem ganzen Schützenverein zur Kranzniederlegung am  Ehrenmahl.

Nach dem Abholen des Vorjahres- Königspaares und der Jubelkönigspaare, ging es weiter zur  Vogelstange im Wäldchen an der Zechenbahn. Bis hier hatte ich die Schützenbrüder als Trommler im Spielmannszug begleitet. Nach einiger Zeit an der Vogelstange kam Luise mit dem blauen Kittel  und dem Schützenhut, die tauschte ich gegen die Spielmannszuguniform und ging zum Schießen. Manfred  Breitenstein war Schießwart und er informierte den Schießmeister Hagedorn über mein Vorhaben.
 
Dann ging es abwechselnd Schuss auf Schuss. Zeitweise waren wir mit 7 Bewerbern. Zuletzt blieben  Hans Buchholz (TBM Sitzungspräsident) und Hartmut Gerling als Mitbewerber übrig. Durch die genauen Anweisungen des Schießmeisters holte ich Stück für Stück des Vogels von der Stange und war zum Schluss Schützenkönig 1992.

Nun ging alles seinen Gang. Meine Ehefrau Luise wurde Königin. Den Hofstaat hatten wir  aufgeschrieben und den Zettel den Verantwortlichen gegeben. Als wir nach Hause kamen, waren schon  viele fleißige Helfer an der Langen Reihe aktiv. Nach einer langen und anstrengenden Samstagnacht fieberten wir Sonntagmorgen schon auf das Abholen am Nachmittag. Der Verein trat bei Helmut Löcke  an und gab uns an der Langen Reihe die Ehre. Das hatte der Schützenverein 1960 schon mal am  Samstagmorgen getan.

Damals war mein Vater Friedrich Korte 50 jähriger Jubelkönig und er wurde zu Hause abgeholt. Nach  dem gelungenen Sonntag mit Parade und Königstanz, haben wir uns Montag abends von Klos abholen  lassen. Seitdem ist das Abholen des Königspaares am Montag von Klos so geblieben. Von vielen  Hofstaatspaaren wurden wir bei den Besuchen der Nachbarvereine begleitet und es waren immer  schöne Auftritte. Der Besuch an Pfingsten zum Jubiläum in Werries wird uns immer in freudiger  Erinnerung bleiben. Unvergessen ist mir die Einkehr in der Eisdiele in Werries nach dem Besuch des Schützenfestes in Vellinghausen. Alle hatten tollen Spaß und wir blieben stundenlang.

Damit die Schützenbrüder am Samstagmorgen 1993 nicht so weit laufen mussten, haben wir das  Angebot von Hilde und Helmut Gerling angenommen und uns in der Hülshoffstraße abholen lassen.  Dafür nochmals Danke an Hilde und Helmut. Wir denken gerne an die schönen Stunden, die wir mit dem Hofstaat aber auch mit vielen Schützenbrüdern verbracht haben zurück. Wir hoffen, dass wir unser Jubiläum gut meistern und wünschen uns und dem Schützenverein Uentrop Haaren und allen Gästen ein schönes Schützenfest 2017.

Euer 25 jähriges Jubelkönigspaar Luise und Walter Korte

Unterstützung fand das Königspaar Walter und Luise 1992 von folgenden Hofstaatspaaren:
Wilhelm Bögge & Erika Schenkel, Karl & Doris Bensiek, Heinrich & Gisela Bußmann, Lothar & Ute Diedrich, Karl Heinz & Karin Figge, Helmut & Hilde Gerling, Werner & Marita Gerwin, Günter &  Annemarie Grendel, Günter & Christel Hörenbaum, Hans Jürgen & Gisela Hörenbaum, Günter & Uschi Hülsmann, Erich & Ulla Hustadt, Dieter & Ria Korte, Karl Heinz & Renate Krabusch, Günter & Conny  Krüger, Friedrich & Anette Lehmköster, Johannes & Luise Pampel, Friedrich & Brunhilde Stricker,  Walter & Hilde Wiemer.

50j. Jubelkönigspaar 1960: Friedrich Korte mit Mimi Holtmann. Friedrich Korte hat es 1910 seinem  Sohn Walter vorgemacht, wie es geht Schützenkönig zu werden, in dem damals noch Schützenverein  Uentrop-Haaren-Werries heißenden Verein.